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Nachdem wir angefangen hatten, den Traum vom Leben auf dem Land wieder zu träumen, kamen damit auch andere Veränderungen einher… Wir kochen beide sehr gern und regelmäßig und fingen uns vor einigen Monaten immer stärker an, nach der Herkunft unserer Lebensmittel zu fragen. Convenience-Food ist sowieso nicht unser Ding, aber auch in den simpelsten Sachen sind ja teilweise soviel Zusätze und viele „frische“ Lebensmittel sind echt erschreckend unnatürlich und behandelt…

Das Fleisch aus Massentierhaltung eigentlich ziemlicher Mist ist, ist ja mittlerweile allseits bekannt – trotzdem kaufen es viele Leute und auch wir haben das immer wieder getan. Komischerweise hab ich bei den Eiern schon seit Jahren mehr auf die Herkunft geachtet als beim Fleisch. Wir entschieden uns, ausschliesslich nur noch Biofleisch zu kaufen, auch wenn’s teurer ist. Da wir beide ein sehr schmales Budget haben, gibt’s also nur noch selten Fleisch. Dafür – oh Himmel, was für ein kulinarischer Hochgenuss! Eine seltene Delikatesse, die von uns aber umso mehr geschätzt wird, da das Fleisch einfach tausendmal leckerer ist!

Auch bei anderen Produkten stiegen wir nach und nach um, auf Sachen aus ökologischem Landbau und möglichst regional. Wir haben bei einem Hofladen in der Nähe eine Biokiste bestellt, jetzt bekommen wir regelmäßig frisches Obst und Gemüse nach Hause geliefert – yummy! Schmeckt fast wie aus dem Garten. Und im Sommer können wir dann unsere eigenen frischen Leckereien im Garten ernten!

Wir haben angefangen, viel bewusster darüber nachzudenken was wir essen, was wir verbrauchen etc. Und wir merken, das es uns gut tut, uns so zu ernähren, das auch der Körper fitter ist, wenn man ihn mit wirklich guten, gesunden Sachen versorgt.

Schritt für Schritt kommen immer mehr Fragen, mehr Gedanken und es fällt einem immer wieder was neues auf, das man noch ändern könnte. Ein ganz spannender Prozess…

 

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