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…mußten wir gestern – zumindest kam es uns so vor. In dem Garten war das ehemalige Beet völlig verwildert und ich glaube, da hat seit Jahren niemand mehr was dran gemacht. Also ging’s los: erstmal die alten Blätter vom Herbst wegrechen, dann das Moos abziehen und runtersammeln.

Soweit so gut, man konnte schon Erde sehen. Allerdings hatten auch viele lustige Unkräuter bei dem schönen Wetter schon fleissig getrieben, also raus damit. Als wir uns ans Umgraben machen wollten, mußten wir feststellen, das der Boden leider eine ziemlich kompakte Lehmschicht ist, durchsetzt von gefühlten Millionen Wurzeln.

Ich hab mir dann erstmal den Sauzahn geschnappt und den Boden gelockert, dabei kamen endlose dicke Wurzeln zum Vorschein, denen man nur mit Einsatz von roher Gewalt und des gesamten Körpergewichts Herr werden konnte,  wenn man sie aus dem Boden bekommen wollte.

Danach haben uns der Herzensmann und ich erstmal je eine Grabegabel geschnappt um den Boden umzugraben. Eine nicht grade rückenschonende Angelegenheit. Und wieder Wurzeln….

Naja, wir haben nach ca. dreistündigem Einsatz mit zusätzlicher Hilfe einer Freundin immerhin etwas hinbekommen was so halbwegs nach einem Beet aussieht, haben bei der einen Grabegabel einen Zinken verbogen und bei der anderen den Stiel abgebrochen…

Dann haben wir den Rest des herrlichen Wetters genutzt und noch gemütlich gegrillt. Wir konnten auch alle nicht mehr… Nächste Woche soll dann den restlichen Wurzeln der Garaus gemacht werden.

Um diesem Lehmpaket etwas Leichtigkeit einzuhauchen, müssen wir nun wohl erstmal in den Baumarkt fahren und uns Gartenerde oder Torf zum druntermischen holen. Die Samen, die wir schon gekauft haben, werden wir wohl erstmal in Pflanztöpfchen vorziehen – ich trau dem Boden einfach nicht. Und dann muß das Beet noch schafsicher gemacht werden. Wir wollen ja nicht, das die wolligen Tierchen uns die Ernte wegfuttern… Es ist also noch eine ganze Menge zu tun.

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